Klassenverhältnisse
Kunsthaus NRW
Klassenverhältnisse – die zweite Staffel
Kunstlehre von 1946 bis 2026
Eröffnung: Samstag, 09.05.2026, 15:00 UhrAusstellung: 10.05.2026 – 20.09.2026
Kunsthaus NRW
Abteigarten 6, Aachen – Kornelimünster
„Klassenverhältnisse – die zweite Staffel“ erkundet den Kosmos Kunsthochschule anhand von rund 130 Werken aus der eigenen Sammlung sowie ausgewählter Leihgaben aus der Akademie-Galerie der Kunstakademie Düsseldorf.
Mit Werken von: Jan Albers, Banz & Bowinkel, Heike Kati Barath, Tim Berresheim, Alexandra Bircken, Maximiliane Baumgartner, Clemens Botho Goldbach, Axel Braun, Andreas Breunig, Julia Bünnagel, Heinrich Campendonk, Eli Cortiñas, Tony Cragg, Natalie Czech, Paul Czerlitzki, Louisa Clement, Frauke Dannert, Björn Dahlem, Danica Dakić, Katja Davar, Michael Dekker, Thomas Demand, Jan Dibbets, Tatjana Doll, Udo Dziersk, Carolin Eidner, Robert Elfgen, Ayşe Erkmen, Jan Paul Evers, Angela Fette, Andreas Fischer, Christian Forsen, Christian Freudenberger, Sebastian Freytag, Katharina Fritsch, Sabrina Fritsch, Isabella Fürnkäs, Winfred Gaul, Isa Genzken, Dominique Gonzalez-Foerster, Ludger Gerdes, Martin Gerwers, Nicolas Grafia, Alex Grein, Julia Gruner, Gesine Grundmann, Andreas Gursky, Fabian Heitzhausen, Georg Herold, Gerhard Hoehme, Benjamin-Novalis Hofmann, Franka Hörnschemeyer, Benjamin Houlihan, Thomas Huber, Uschi Huber, Alfonso Hüppi, Magdalena Jetelová, Yury Kharchenko, Anna K.E., Hubert Kiecol, Martin Kippenberger, Stefanie Klingemann, Karin Kneffel, Gereon Krebber, Konsortium, Norbert Kricke, Dieter Krieg, Milan Kunc, Sarah Kürten, Vera Lossau, Markus Lüpertz, August Macke, Agata Madejska, Wasa Marjanov, Ewald Mataré, Christian Megert, Franziska Megert, Florian Meisenberg, Ulrike Möschel, Wilhelm Mundt, Ansgar Nierhoff, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Michael van Ofen, Walter Ophey, Martin Pfeifle, Sigmar Polke, Anys Reimann, Thomas Rentmeister, Gerhard Richter, Sebastian Riemer, Klaus Rinke, Thomas Ruff, Leunora Salihu, Heiko Schäfer, Morgaine Schäfer, Evamaria Schaller, Fari Shams, Jan Scharrelmann, Silke Schatz, Agnes Scherer & Paul DD Smith, Klaus Schmitt, Gregor Schneider, Berit Schneidereit, Ludwig Gabriel Schrieber, Nicola Schrudde, Fritz Schwegler, Ulrike Schulze, Thomas Schütte, Lucia Sotnikova, Juergen Staack, Pia Stadtbäumer, Junior Toscanelli, Rosemarie Trockel, Thomas Virnich, Anna Vogel, Cornelius Völker, Corinne Wasmuth, Susanne Weirich & Robert Brakamp, Christopher Williams, Alex Wissel, Johannes Wohnseifer, Thomas Wrede, Günther Uecker, Timm Ulrichs u.a.
Weitere Informationen:
www.kunsthaus.nrw
Jahresgaben 2025
Dortmunder Kunstverein
Freitag, 12.12.2025, 18–22 Uhr
Dortmunder Kunstverein
Rheinische Straße 1, Dortmund
Alle Jahresgaben hier:
https://www.dortmunder-kunstverein.de/de/Jahresgaben/Aktuelle.htm
fruchtig!
Städtische Galerie Offenburg
David Adamo, Peter Anton, Donald Baechler, Fernando Botero, Sol Calero, Francesco Clemente, Claudia Comte, Salvador Dalí, Nathalie Djurberg, Antje Dorn, Bruno Feger, Rainer Fetting, Lucian Freud, Katharina Fritsch, Gabriella Gerosa, Julia Gruner, Sophie von Hellermann, Werner Henkel, Marcus Jahmal, Karin Kneffel, Franziska Kneidl, Laura Kuch, Alicja Kwade, Claes Oldenburg, Ursula Palla, Nicolas Party, Evelyn Plaschg, Maruša Sagadin, Thomas Scheibitz, Werner Schmidt, Thomas Schütte, Emily Mae Smith, Roland Stratmann, Gabi Streile, Berend Strik, Cony Theis, Gavin Turk, hermann de vries, Andy Warhol, Ai Weiwei, Tom Wesselmann
Ausstellung / Exhibition: 08.11.2025–26.04.2026
Öffnungszeiten / Opening hours:
MI–FR 14–18 Uhr, SA + SO 11–17 Uhr
MO und DI geschlossen
Städtische Galerie Offenburg
Amand-Goegg-Str.2
Kulturforum
77654 Offenburg
www.galerie-offenburg.de
Saftig, knackig, süß, in den schillerndsten Farben, voller Vitamine und Sonne – die Welt der Früchte beeindruckt durch ihre Vielfalt. Die Ausstellung „fruchtig!“ präsentiert über 40 Werke, die allesamt ein Motiv haben: die Frucht. Die Auswahl stammt aus der spezialisierten Privatsammlung des Heidelberger Unternehmers Dr. Rainer Wild. Vertreten sind darin namhafte Künstlerinnen und Künstler des 20./21. Jahrhunderts, der Fokus der Auswahl für Offenburg liegt auf der zeitgenössischen Kunst in der Sammlung.
Ein Genuss!
Früchte in der Kunst von Renoir bis Ai Wei Wei
Kunstmuseum Ahlen
Öffnungszeiten / Opening hours:
MI–SA 15–18 Uhr, SO und feiertags 11–18 Uhr
MO und DI geschlossen
Kunstmuseum Ahlen
Museumsplatz 1 / Weststraße 98
59227 Ahlen
www.kunstmuseum-ahlen.de
Früchte versprechen vielerlei Genüsse: Ihr Duft, der Reichtum ihrer Farben – von Zitronengelb über Kirschrot zu Apfelgrün – ihrer Formen und Texturen, vor allem aber ihr köstlicher Geschmack entwickeln ein unwiderstehliches Verführungspotential!
Kein Wunder, dass Früchte in der Kunst und in der Kunstgeschichte seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielen – als durchaus herausfordernde Modelle im Stillleben, aber auch als Symbole für Sinnlichkeit und Sündenfall, für Prosperität und Vergänglichkeit, für bacchantische Feste und christliche Passion.
In einer opulenten Schau mit rd. 100 Exponaten aus der privaten Sammlung von Prof. Dr. Rainer Wild zeigt das Kunstmuseum Ahlen Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Videos von großartigen Künstlerinnen und Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts, die sich auf ganz unterschiedliche Weise der Ästhetik wie der metaphorischen Qualität von Früchten annähern.
Garantiert ein Genuss!
Sous Sol 3
Teilnehmende Künstler*innen / Artists:
Andreas Bausch, Anna Ley, Anne Brauer, Anne Weyler, Annette Wesseling, Antonia Gruber, Arno Beck, Bernhard McQueen, Britta Bogers, Caroline Streck, Giza, Hanna Kaminski, Heiner Binding, Isabel Schober, Julia Gruner, Leonie Braun, Marcel Kreuzer, Mathias Weinfurter, Michael Baumann, Mira Siering, Oliver Hollatz, Oliver Mark, Patricia Koch, Philipp Dreber, Philipp Treudt, Simone Kieltyka, Stefan Seelge, Sven Kirschenbauer, Tessa Knapp, Yoana Tuzharova
Vernissage / Opening: 10.10.2025 / 19:00 - 24:00
Ausstellung / Exhibition: 11.10.2025 / 16:00 - 21:00 , 12.10.2025 / 14:00 - 18:00
Poller Kirchweg 13
50679 Köln
Nachtfoyer Spezial
Kunsthalle Düsseldorf
Dienstag, 12. August 2025
19–22 Uhr
Eintritt + Imbiss: 4 Euro
Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4, Düsseldorf
Weitere Informationen:
www.kunsthalle-duesseldorf.de
DIE GROSSE 2025
Museum Kunstpalast
Ausstellung / Exhibition: 29.06. – 03.08.2025
Öffnungszeiten / Opening hours:
Dienstag – Sonntag / Tuesday – Sunday: 11-18h
Donnerstag / Thursday: 11-21h
Montag geschlossen / closed on Mondays
Museum Kunstpalast + Kunstforum NRW
Ehrenhof 4-5, Düsseldorf
www.diegrosse.de
Über Morgen
HBK Saar
Zukunft gestalten: Kunst und Design für die Welt von Über Morgen
Design und Kunst sind dazu geeignet, Gesellschaften entscheidende Veränderungsimpulse zu geben: Impulse für Lebens- und Arbeitspraktiken sowie für Ästhetiken und Ethiken der Nachhaltigkeit, die Freude bereiten und Sinn ergeben. Deshalb lädt die Hochschule Studierende, Bürger*innen und alle motivierten Menschen zu einer spannenden Vortragsreihe an der HBKsaar ein, bei der Künstler*innen und Designer*innen, Denker*innen und Macher*innen vorgestellt werden, die schon heute an der geistigen wie materiellen Welt von Über Morgen bauen.
Julia Gruner – Plastic Rainbows. Umweltverträglichkeit von Malmitteln
18.06.2025, 18 Uhr, FoyerDie freischaffende Künstlerin Julia Gruner beschäftigt sich in ihren Arbeiten unter anderem mit den chemischen, ökologischen und materialästhetischen Eigenschaften des Materials Farbe. Im Vortrag „Plastic Rainbows. Umweltverträglichkeit von Malmitteln“ wird sie am 18.06. um 18.00 Uhr auf die verschiedenen Inhaltsstoffe eingehen, die in unseren heutigen, industriell hergestellten Künstlerfarben enthalten sind. Neben kuriosen Anekdoten aus der Welt des Farbmaterials gibt es zudem Anregungen zum kreativen Umgang mit den Abfällen der eigenen Kunstproduktion. Julia Gruner lebt und arbeitet in Köln.
Weitere Informationan:
https://www.hbksaar.de/news/reader/vortragsreihe-ueber-morgen
Salon
Galerie Judith Andreae
Dennis Di Biase, Lunita-July Dorn, Hildegard Elma, Viktor Frešo, Julia Gruner, Janis Löhrer, Rune Mields, Luc Palmer, Roxanne Schulz, Nicholas Warburg
Kuratiert von / Curated by: Katja Pilisi
Eröffnung / Opening: 27.03.2025, 18 h
Ausstellung / Exhibition: 28.03 – 21.06.2025
Galerie Judith Andreae
Paul-Kemp Str. 7, Bonn
https://galerie-andreae.de
Material Glitch
Taubert Contemporary
Gabriele Basch, Liza Dieckwisch, Julia Gruner, Toulu Hassani, Analia Saban, Céline Vahsen
Kuratiert von / Curated by: Julia Gruner
Eröffnung / Opening: 14.03.2025, 18 h
Ausstellung / Exhibition: 15.03 – 26.04.2025
Taubert Contemporary
Knesebeckstr. 90, Berlin
www.taubertcontemporary.com
Was tun Malerinnen? Eine Antwort wäre: Sie malen mit Farbe auf Leinwand. Die Künstlerinnen der Ausstellung Material Glitch kontern diese Simplifizierung, indem sie mit dem Material der Malerei experimentieren. Ihre Praktiken umfassen: schütten, schichten, schneiden, sprayen und weben. Trotz des Gebrauchs dieser handwerklichen Techniken, streben sie nicht nach perfekter Manufaktur, sondern heißen Verzerrungen, Verschiebungen, Aussparungen, Vertauschungen, den Zufall, willkommen. Die vermeintlichen Fehler im Arbeitsprozess werden zu produktiven Konstituenten der Bildproduktion und subvertieren bewusst die Relation von Farbe, Bild und Bildträger.
What do painters do? One answer would be: they paint with paint on canvas. The artists in the Material Glitch exhibition counter this simplification by experimenting with the material of painting. Their practices include: pouring, layering, cutting, spraying and weaving. Despite the use of these artisanal techniques, they do not strive for perfect manufacture, but welcome distortions, shifts, recesses, substitutions, chance. The supposed errors in the work process become productive constituents of the image production and consciously subvert the relationship between color, image and image carrier.
Universal Azo Fizz
Kienbaum Collection
| Ausstellung und Buchveröffentlichung / Exhibition and book release Julia Gruner: UNIVERSAL AZO FIZZ – Eine Dekonstruktion KIENBAUM ARTISTS’ BOOKS EDITION 2025 Herausgegeben von / Published by: Laura & Jochen Kienbaum, Snoeck Verlag |
Ausstellungseröffnung und Signierstunde: 04.12.2024, 16:30 h Ausstellung: 04.12.2024 – 18.03.2025 Kienbaum Consultants International GmbH Edmund-Rumpler-Straße 5 51149 Köln https://www.kienbaum.com/unternehmen/kunst-und-kienbaum/ Der Besuch der Ausstellung ist werktags nach vorheriger Anmeldung möglich. Das KIENBAUM ARTISTS’ BOOK hat Julia Gruner aus ihrer Werkserie Domestic Paintings entwickelt. Für diese erstellt sie hochaufgelöste Scans von alltäglichen Haushaltsflüssigkeiten und -materialien. Ihr Interesse gilt den Farben und den Materialeigenschaften von z. B. Zahnpasta, Mundwasser, Shampoo, Speiseöl, Frischhaltefolie oder auch Putzhandschuhen. Das Buch mutet einer wissenschaftlichen Analyse der häuslichen Malmittel an, mit denen sie sehr ästhetische abstrakte Bilder erschafft. Julia Gruner developed the KIENBAUM ARTISTS' BOOK from her Domestic Paintings series. For these, she creates high-resolution scans of everyday household liquids and materials. She is interested in the colours and material properties of, for example, toothpaste, mouthwash, shampoo, cooking oil, plastic wrap and cleaning gloves. The book resembles a scientific analysis of domestic painting materials, which she uses to create highly aesthetic abstract images. |
Schlaraffenland
Dortmunder Kunstverein
Vittorio Brodmann, Belia Zanna Geetha Brückner, Liza Dieckwisch, Julia Gruner, Alwin Lay, Hannah Levy, Artist Mukbang, Pablo Schlumberger, Josephine Scheuer, Slavs & Tatars
Kuratiert von / Curated by: Linda Schröer
Ausstellung / Exhibition: 15.09 – 22.12.2024
Eröffnung / Opening: 14.09.2024, 18 h
Dortmunder Kunstverein
Rheinische Straße 1, Dortmund
www.dortmunder-kunstverein.de
Schlaraffenland nennt sich seit dem Mittelalter jener utopische Ort, der ein besseres Leben und Wohlstand verheißt: Das Essen flattert fertig zubereitet in den Mund, der Wein fließt direkt aus den Reben und selbst die Architektur ist zum Anbeißen. Ein Jungbrunnen hält den Körper gesund, faltenfrei und rein, Lohn verdient sich im Schlaf, Faulheit wird belohnt und Lügen ausgezeichnet. Jeder Tag ist ein sonniger Sonntag.
Die Verheißung, aber auch das Paradox dieses kulinarischen Paradieses bieten seither Nährboden für Literatur, Bildende Kunst und Film. Heute haben Industrialisierung sowie Globalisierung – zumindest mit Bezug auf die Lebensmittelverfügbarkeit und besonders in westlichen Gesellschaften – für vermeintlich schlaraffische Verhältnisse gesorgt. Die sinnlichen, humorvollen, aber auch zum Nachdenken anregenden künstlerischen Positionen und ein vielfältiges Begleitprogramm schauen über diesen überquellenden Tellerrand. Wie ein Amuse Gueule regen sie dazu an, über den Fluch sowie den Segen des urbanen Wohlstands, über die wachsende sozioökonomische Ungleichheit, das Verhältnis von Exzess, Überfluss und Mangel, von Natur und Kultur sowie über den Wert von Arbeit und Handwerk zu diskutieren.